Geschichte

Die Entstehung der SE IuK

Im September 2003 wurde die damalige Fernmeldeeinheit FE 40 gegründet.

Zur Vorgeschichte:

1990 wurde von der Berufsfeuerwehr Bochum der erste G-EKW (Großraum – Einsatzkommandowagen) beschafft. Das damalige Fahrzeug war ein gebrauchter Niederflurbus eines örtlichen Unternehmens für den öffentlichen Personennahverkehr, welcher für die Zwecke der Feuerwehr Bochum in Eigenregie umgebaut wurde. Besetzt wurde der G-EKW durch das Personal der Leitstelle.

Im Jahre 2002 wurde aus aktiven Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Bochum die Gruppe der sogenannten „Führungsgehilfen Leitstelle“ ins Leben gerufen. Diese Gruppe stellte zu seiner Zeit keine eigenständige Einheit dar, denn die angehörigen Kräfte verblieben weiterhin in ihren Stammeinheiten.

Im gleichen Jahr signalisierte der TÜV, dass der damalige G-EKW keine neue TÜV-Plakette mehr erhalten wird. Es zeigte sich auch, dass eine Instandsetzung wirtschaftlich nicht mehr vertretbar war. Somit musste an eine Ersatzbeschaffung gedacht werden.

Im Verlauf der Jahre kamen neue Anforderungen an ein Führungsmittel hinzu. Dies geschah auf Grund der Tatsache, dass der Regierungspräsident Arnsberg für seinem Bezirk ein völlig neues Konzept zur überörtlichen Hilfe größeren Umfangs aufstellte und gleichzeitig der Feuerwehr Bochum die dazugehörige Abteilungsführung übertrug.

Weiterhin überschlugen sich zum damaligen Zeitpunkt die Ereignisse in der Welt, durch eine neue Form des internationalen Terrorismus.

So entstand beim damaligen Branddirektor Werner Schlochtermeier die Idee zur Ersatzbeschaffung eines neuen Großraum-Einsatzkommandowagens und im weiteren Verlauf auch die Idee zur Gründung einer eigenständigen Fernmeldeeinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bochum. Diese Einheit sollte den Bus betreiben und somit auch gleichzeitig das Leistellenpersonal unterstützen.